Eignungsdiagnostik 4.0 – Kompetenzen für eine digitale Welt

Ein aktueller HR-Report von Hays und dem IBE beschäftigt sich mit Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte in einer digitalen Welt. Bei den Hard Skills werden als zentrale Kompetenzen – wenig überraschend – Medienkompetenz und IT-Kompetenz genannt. Bei den Soft Skills stehen zwei Kompetenzen ganz oben, nämlich Veränderungsmanagement und Selbstmanagement. Während Verändungskompetenz in ACs oder DCs der ITB Consulting quasi „gesetzt“ ist, taucht die von den Befragten geforderte „Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen“ bisher nur indirekt auf. So treffen Teilnehmer in ITB-Potenzialermittlungsverfahren eine für sie relevante Auswahl aus dem Beobachterfeedback und erstellen eigenständig ihren Ergebnisbericht. Will man Selbstmanagement als eigene Kompetenz direkt erfassen, gilt es, verschiedene Facetten von Komplexitätsmangement bis hin zu Resilienzaspekten herauszuarbeiten und mit einem diagnostischen Verfahren zu verbinden. Hierbei kommen einem zuvorderst E-Assessments oder online Assessments in den Sinn, die sich methodisch stimmig in eine digitale Arbeitswelt einfügen. Mehr dazu auf www.itb-consulting.de

Über-Lebenskünstler im Beruf?! – Die sieben Säulen der Resilienz

  • Wieso zerbricht der eine Mensch an einer Lebenskrise – und der andere bewältigt sie oder geht gar gestärkt aus ihr hervor?
  • Welcher Fähigkeiten bedarf es, um Krisen und schwierige Lebenssituationen zu meistern?
  • Was stärkt und hält gesund in persönlichen Krisen?

Solchen und ähnlichen Fragen begegnet man bei der Beschäftigung mit dem Thema „Resilienz“. Es gibt zahlreiche Definitionen von Resilienz:

  • „Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit eines Individuums, sich trotz ungünstiger Lebensumstände und kritischer Lebensereignisse erfolgreich zu entwickeln.“

oder

  • „Resilienz ist die Fähigkeit, optimal mit Krisen, Misserfolgen und traumatischen Erfahrungen umzugehen.”

Wichtige Aspekte dieser Form der Widerstandsfähigkeit werden in der Regel unter der Überschrift „die sieben Säulen der Resilienz“  zusammengefasst:

  1. Akzeptanz
  2. Selbstwirksamkeit / Verlassen der Opferrolle
  3. Realistischer Optimismus
  4. Lösungsorientierung
  5. Selbstregulation oder auch: Fähigkeit zur Entspannung
  6. Beziehungsnetzwerk / Netzwerkorientierung
  7. Zukunftsorientierung

Im Rahmen der Veranstaltung „Dark-HR versus Bright-HR“ der ITB Consulting im März 2016 in Köln wurde unter anderem die Bedeutung der Resilienz für die Personalarbeit beleuchtet. In einer kurzen Übungseinheit erlebten die Teilnehmer, wie die eigene psychische Widerstandskraft gesteigert werden kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung (inkl Download): http://www.itb-consulting.de/de/unternehmen-itb/veranstaltungen/dark-hr-versus-bright-hr/

Dass das Thema „Resilienz“ aktuell ist, zeigt auch die stetig wachsende Zahl an Veröffentlichungen zum Thema. Aktuelle Buchrezensionen finden sich unter: http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Testgelesen-Neue-Buecher-zum-Thema-Resilienz,243021

Veranstaltung Dark-HR versus Bright-HR – Personalarbeit in Licht und Schatten

Veranstaltungshinweis zu “Always look at the bright side?“ am 8. März 2016 in Köln. Schwerpunkte: Dark Triad, Derailment, Eigenverantwortung, Ressourcenorientierung und Resilienz. Die ITB-Veranstaltung beleuchtet Eignungsdiagnostik und Personalentwicklung ausgehend von den „positiven“ und von den „negativen“ Seiten des Menschen. Wir diskutieren Ansätze aus diesen beiden „Richtungen“:

Einerseits Bright-HR: Der Blick ist auf das „Positive“ im Menschen gerichtet. Auf der „hellen Seite“ stehen Eigenverantwortung, Ressourcenorientierung und Weiterentwicklung der eigenen Stärken im Vordergrund. Menschen streben danach, sich weiterzuentwickeln, gut zu arbeiten und andere zu unterstützen. Sie haben die zudem notwendige Widerstandskraft, das heißt die Resilienz, um herausfordernde Situationen zu meistern.

Highlight zu diesem Thema: „Über-Lebenskünstler im Beruf?! – Die sieben Säulen der Resilienz“. Hier erhalten Sie einen Überblick über Resilienz – von A wie Akzeptanz bis Z wie Zukunftsorientierung. Sie erfahren außerdem in einer kurzen Übungseinheit, wie die eigene psychische Widerstandskraft gesteigert werden kann. 

Andererseits Dark-HR: Hier stehen die „Abgründe“ im Fokus. Führungskräfte und Mitarbeiter haben auch eine „böse“ Seite, sind selbstverliebt, denken primär an den eigenen Vorteil oder versuchen, ihre Ziele durch Manipulation ihrer Mitmenschen zu erreichen. Die „dunklen“ Eigenschaften sind in einigen Situationen sehr dienlich, bringen kurzfristig sogar viel Erfolg.

Ausführliche Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Sie auf www.itb-consulting.de/dark-bright-hr. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe ITB-Open HR.